Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian zu Besuch bei den Münstereifeler Jägern

Ferdi Ohlert vom 18.04.2016

Am Samstag, den 09.April 2016 wurde unsere Bürgermeisterin herzlich von 120 Jägerinnen und Jägern im Saal der Gaststätte Prinz in Mutscheid begrüßt. Nach einer kurzen Ansprache ehrte Sie unseren Waidkameraden Johannes Brühl für 25 Jährige Mitgliedschaft im Hegering. Assistiert wurde ihr durch unseren KJS Vorsitzenden Rudi Mießeler, der aus dem Vorstand Johannes Klefisch und Reinhold Wanasek mitgebracht hatte. Für die nächste Ausgabe des Eifeljäger machte sich unsere Redakteurin und frisch gebackene Hegeringleiterin Schleiden, Frau Ute Schmitz fleißig Notizen.

Einen Rückblick auf das abgelaufene Jagdjahr, die gesetzlichen Veränderungen, das Herannahen des Wolfes, Thema Schalldämpfer, halbautomatische Waffen, Sicherheit bei der Jagd, afrikanische Schweinepest, Unfallverhütung durch Reflektoren gab der Vorsitzende Ferdi Ohlert.

Dann kam das eigentliche Highlight der Versammlung. Im letzten Jahr erstmals begonnen und in diesem Jahr erfolgreich fortgesetzt.

Mehrere Jagdpächter waren spontan bereit Jagdgelegenheiten bzw. Abschüsse in ihren Revieren an hauptsächlich Jungjäger oder revierlose Jäger zu vergeben. Für diejenigen, die noch keinen jagdlichen Anschluss gefunden haben, ist es eine einmalige Chance.

Herr Max Speuser gab eine Einladung zum Schwarzwildansitz im Revier Schönau II.

Herr Manfred Drießen übergab eine Einladung zum Bockabschuss und einer Ansitzgelegenheit auf Rot- und Schwarzwild im Revier Schönau III.

Herr Gerd Schorn lud einen Jäger zum Rot- Schwarzwildansitz in sein Revier BAM I ein.

Herr Theo Diefenthal schenkte zwei Entenjagden im Revier Antweiler.

Herr Horst Beier stellte einen Drückjagdplatz im Revier BAM Wald Ost zur Verfügung.

Herr Daniel Skudayski vergab drei Jagden, jeweils auf Bock, Reh und Schwarzwild im Revier Mutscheid III.

Der Vorsitzende fragte in die Runde, wer noch keinen Hirsch erlegt habe. Etwa 10 Jäger zeigten auf. Dann kam es zur Verlosung des eigentlichen Hauptgewinns. Die Familie Ley stellte einen Hirschabschuss der Kl. III zur Verfügung. Der glückliche Gewinner war Marcus Trippe aus Nöthen, gleichzeitig der Leiter des Jungjägerkurses.

Vielen Dank an die Jagdpächter die ein so großes Herz haben und junge Jäger unterstützen.

Zu bleifreier Munition war als Gastredner Herr Lars Backes von der Fa. RUAG aus Fürth angereist. In seinem Vortrag beleuchtete er die verschiedenen Geschossaufbauten und deren Wirkung. Jeder Zuhörer konnte sich ein Bild machen und sich Gedanken über die Wahl einer bleifreien Patrone für sein Gewehr und die spezielle Art seiner Jagd machen.

Nach Wegfall des Rehwildabschussplanes ist ein Vorzeigen der Gehörne keine gesetzliche Pflicht mehr, wohl aber zur Kultur und Tradition weiterhin gehörend. So hatten von den 46 Revieren immerhin 34 Jagdpächter ihre erbeuteten Trophäen gebracht. Diesen Pächtern sei ein ganz besonderer Dank, da wir in direkter Verbindung zur Natur stehen und unser Brauchtum unbedingt überleben muss. Herr Assenmacher ( 2. Vorsitzender) besprach die Rehwildtrophäen. Er sagte einiges zur Qualität und zu den immer noch hohen Unfallzahlen.

Zu den besten Revieren mit den besten Böcken zählten in diesem Jahr das Revier Eschweiler , Pächter Herr Stassen, Arloffer Wald, Dirk und Markus Zavelberg und das Revier Bad Münstereifel, Wald Ost von Horst Beier. Sie wurden für ihre Arbeit durch Markus Assenmacher mit einer Hegemedaille belohnt.

Die Besprechung der Rotwildtrophäen nahm unser Rotwildsachverständiger Horst Dürholt vor. Die Registrierung wurde am Vormittag durch Herrn Wolfgang Bannert von der Unteren Jagdbehörde des Kreises Euskirchen vorgenommen. Seit diesem Jahr ist die Aufgabe den Hegegemeinschaften übertragen worden und Herr Hanno Haniel gab diese Aufgabe als Geschäftsführer der Hegegemeinschaft Steinbach vertrauensvoll in die Hände unseres Hegeringes. Dieses Mal wurden drei Hegemedaillen durch den Vorsitzenden des Hegeringes Ferdi Ohlert an die Revierinhaber der ältesten erlegten Hirsche vergeben. 7 Hirsche der Kl. I standen zur Wahl. Drei davon lagen in der Altersklasse 18 bis 20 Jahre. Hirsche alt werden lassen ist eine Kunst und so war es nicht verwunderlich, dass diese Hirsche aus den großen Eigenjagdrevieren stammten. Für das Revier Mutscheid empfing Jochen Ley eine Hegemedaille, für das Revier Haniel II Herr Hanno Haniel und für das Revier Steinbach Wolf von Buchholtz übernahm Herr Georg Bungart eine Madaille. Sie stehen als Zeichen guter Hege.

Naturschutz ist und bleibt ein nachhaltiges Thema im Hegering. Auch in diesem Jahr konnten wir wieder mit der Unterstützung der Raiffeisenbank Rhein Ahr Eifel rechnen. 40 Tüten mit Blumensamen für die Biene wurden an unsere Revierinhaber kostenlos verteilt. Die Aussaat auf den Wildäckern wird für insektizid- und pestizidfreien Honig sorgen.

Markus Assenmacher hat für Weidendstecklinge gesorgt, die als Apotheke des Waldes gelten. Die Rinde der Saalweide enthält den uns bekannten Wirkstoff ASS. Das Wild äst bei Bedarf die Pflanzen einfach runter und behandelt sich so selbst.

Und 100 Wildapfelbäume wurden kostenlos verteilt. Flächendeckend eingepflanzt werden sie Unterschlupf und Nahrung für viele Kleinlebewesen, Insekten, Singvögel und Eulen sein.

Den Abschluss bildete wieder die Tombola mit vielen sehenswerten Preisen. Rainer Brühl gewann eine Stihl Motorsäge (Motorgeräte Lanzrath aus Rheinbach-Loch), die große Sitzbank (Fa. HTK Eicherscheid) ging an Tim Scheren, die Astschere (Fa. Gala Bau Daniel Skudayski) gewann Hanno Haniel.

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Aus für die Jagd mit halbautomatischen Waffen?

Ferdi Ohlert vom 02.04.2016

Bundesverwaltungsgericht hält  die Verwendung halbautomatischer Waffen durch Jäger für unzulässig

Mit zwei Urteilen vom 07.03.2016 (Az. 6 C 59.14 und 6 C 60.14) hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin bei der Jagdausübung generell nicht zulässig sind. Das Gericht  hat dies aus der Verbotsnorm des § 19 Abs. 1 Nr. 2 c Bundesjagdgesetz abgeleitet. Danach sei es untersagt, auf Wild mit halbautomatischen Waffen zu schießen, die mehr als zwei Patronen in das Magazin aufnehmen können. Gerade aber diese Möglichkeit böten halbautomatische  Waffen mit wechselbarem Magazin. ln diesem Zusammenhang hielt es das Gericht für ausreichend, dass derartige Waffen abstrakt geeignet sind, mit mehr als zwei Patronen im Magazin aufmunitioniert werden zu können. Fehle es deshalb an der generellen jagdrechtlichen Zulässigkeit, halbautomatische Waffen mit wechselbarem  Magazin bei der Jagd auf Wild zu verwenden, dann bestünde für Jäger auch kein waffenrechtliches Bedürfnis, solche Waffen überhaupt zu erwerben und zu besitzen. Damit stellte das BVerwG den bisher legalen Erwerb und Besitz halbautomatischer Waffen mit Wechselmagazin durch Jäger grundsätzlich in Frage.

  ln Übereinstimmung mit dem DJV stößt diese Rechtsprechung des BVerwG auch beim Landesjagdverband  NRW auf völliges Unverständnis, zumal die Rechtsauffassung des Gerichtes bisher weder von den beteiligten Waffenbehörden, noch anderen Behörden, Gerichten oder in der Fachliteratur vertreten worden ist. Bisher war die Fachwelt einhellig  der Ansicht, dass halbautomatische Waffen für Jäger erlaubt seien, wenn sie lediglich mit einem Zwei-Schuss­Magazin bestückt sind.

  Welche Auswirkungen die Urteile des BVerwG für die jagd- und waffenrechtliche Praxis haben werden, muss noch einer eingehenderen juristischen Prüfung vorbehalten bleiben. Bis zu dieser Klärung ist allen Jägern nur anzuraten, halbautomatische Waffen mit wechselbarem Magazin - auch mit Zwei-Schuss­Magazin - im Schrank zu lassen und diese Waffen nicht bei der Jagd in Deutschland zu verwenden.

  Es bleibt zu hoffen, dass die beteiligten Waffenbehörden jetzt von Schnellschüssen absehen und die von vielen Jägern legal erworbenen  halbautomatischen Waffen nicht  voreilig kriminalisieren, in dem sie die insoweit erteilten waffenrechtliehen Erlaubnisse widerrufen. Hier ist das für das Waffenrecht zuständige Bundesinnenministerium gefordert,  durch entsprechende Verwaltungsanordnungen dafür zu sorgen, dass die örtlich zuständigen Waffenbehörden bis zu einer bundesrechtlichen Klärung des zulässigen Einsatzes von halbautomatischen Waffen bei der Jagd stillhalten.

  Aus Sicht des Landesjagdverbandes NRW bietet die anstehende Novellierung des Bundesjagdgesetzes die zeitnahe Gelegenheit, durch eine entsprechende Änderung des Wortlautes des § 19 Abs. 1 Nr. 2 c BJG klarzustellen, dass nach dem Willen des Gesetzgebers und entsprechend der bisherigen Rechts- und Verwaltungspraxis der Einsatz einer halbautomatischen Langwaffe bei der Schussabgabe auf Wild nur dann unzulässig ist, wenn dies unter Verwendung eines Magazins geschieht, das mehr als zwei Patronen aufnehmen kann.

  Um die eingetretene Rechtsunsicherheit schnellstmöglich zu beseitigen, steht der Landesjagdverband NRW in engem Kontakt mit dem DJV, der bereits zugesagt hat, sich unverzüglich bei den zuständigen Bundesministerien für eine entsprechende bundesgesetzliche Klarstellung im Sinne des Tierschutzes und der Jagdpraxis einsetzen zu wollen.

Einladung zur Jahreshauptversammlung 2016

Ferdi Ohlert vom 07.03.2016



Sehr geehrte Damen und Herren,


am Samstag, den 09.04.2016, findet um
14.00 Uhr in der Gaststätte Prinz in Bad Münstereifel-Mutscheid die Jahreshauptversammlung und Reh- und Rotwildhegeschau des Hegeringes Bad Münstereifel statt.




Tagesordnung:

1. Eröffnung und Begrüßung
2. Totenehrung
3. Jahresbericht
4. Vortrag über Munition, Fa. RUAG Ammotec, Herr Lars Backes
5. Besprechung der Rehwildhegeschau, Herr Markus Assenmacher
6. Besprechung der Rotwildtrophäen , Herr Horst Dürholt
7. Genehmigung der Niederschrift vom 05.04.2015
8. Kassenbericht
9. Entlastung des Vorstandes
10. Wanderung im Nationalpark Eifel, Sa., den 17. September
11. Tombola, wieder Preise im Gesamtwert von weit über 1000 Euro zu gewinnen

Alle Revierinhaber werden gebeten, die in ihrem Revier des Hegeringes Bad Münstereifel im Jagdjahr 2015/16 erbeuteten Gehörne einschließlich des Unterkiefers, zwecks Vorbereitung der Hegeschau, am Tag der Versammlung zwischen 09.00 und 11.00 Uhr im Gasthaus Prinz abzugeben.

Bitte geben Sie gleichzeitig, eine Liste „Rehwildstrecke Jagdjahr 20015/2016“, ausgefüllt ab.

Die Erfassung und dauerhafte Kennzeichnung der Rotwildtrophäen wird durch die Untere Jagdbehörde des Kreises Euskirchen und dem Rotwildsachverständigen ab 09.00 Uhr vorgenommen.

Im Rahmen der Versammlung werden Hegemedaillen für Rehwild und Rotwild vergeben.

Das diesjährige Hegeringschießen findet am Sa., den 16.04.2016, pünktlich um 8.30 Uhr, auf dem Schießstand in Bad Neuenahr unter der Leitung von Schießobmann Christoph Bähr statt. 25 Teilnehmer sind zugelassen. Die Anmeldung während der JHV ist erwünscht. Die Siegerehrung erfolgt im Rahmen einer kleinen Feier mit Imbiss im Schießstandlokal.

Am Freitag, den 12.8.2016, haben wir ab 14.00 Uhr den Jagdparcoursstand für Tontauben auf dem Hummelsberg, St. Katharinen , gemietet. Es werden 100 Tauben für jeden Teilnehmer geworfen. Es gibt Brötchen und Getränke. Die Kosten ( 250 € Miete, 30 Cent pro Taube und ca. 5 € Verzehr) werden unter allen Schützen aufgeteilt. Eigene Anreise / Fahrgemeinschaften.

Am Samstag, den 17. September möchten wir eine geführte Wanderung , maximal 7 – 9 Kilometer, im Nationalpark Eifel (Rotwildtribüne, Vogelsang) anbieten. Wir fahren mit dem Bus ab Hardtbrücke, 08.30 Uhr. Um die Organisation kümmern sich Wilfried Mies, Dr. Rolf Blindert und Thomas Blindert. Eine Anmeldung ist während der JHV erforderlich.

Mit Waidmannsheil

Ferdi Ohlert

Die Munition entscheidet

Ferdi Ohlert vom 01.03.2016

Wer die Wahl hat, hat die Qual.
Seitdem wir das neue Jagdgesetz haben ist die Verwendung von bleifreier Munition vorgeschrieben. Allerdings wird der Bundesgesetzgeber auf sein Recht bestehen, dass das Waffenrecht in seine Zuständigkeit fällt. Also warten wir ab was noch kommen wird. Die Zeichen stehen sehr dafür, dass die verbleite Munition weiterhin benutzt werden darf. Für unsere Jahreshauptversammlung konnten wir einen kompetenten Fachmann auf diesem Gebiet gewinnen. Lars Backes von der Fa. RUAG aus Fürth wird uns einiges über Aufbau und Wirkung verschiedener Geschosse aufzeigen. RUAG steht für einen Konzern aus der Schweiz, der unter seinem Dach die Hersteller RWS und Geco beherbergt. Danach wird sich mancher ein besseres Bild über die Wahl seiner zukünftigen Patrone machen können.

„Lars

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr

Ferdi Ohlert vom 20.12.2015

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu und ich wünsche allen Jägern und deren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein positives Jahr 2016. Das neue Jagdgesetz stellt uns vor neue Herausforderungen. Wir sind bei weitem nicht mit allem einverstanden und hoffen auf einige Nachbesserungen, die der Praxis gerecht werden.

Im kommenden Jahr wird es keinen Abschussplan fürs Rehwild mehr geben, wodurch die Vorzeigepflicht und Aufbewahrung der Gehörne gesetzlich nicht mehr gefordert wird.

Dennoch möchten wir die Jahreshauptversammlung des Hegeringes Bad Münstereifel in gewohnter Form durchführen. Was wäre eine solche Versammlung ohne Trophäen? Sie sind die Ernte des Jahres und das Ergebnis unserer Hegebemühungen auf die wir stolz sein dürfen.

Zur Aufrechterhaltung des jagdlichen Brauchtums bitte ich daher wie gewohnt die Gehörne am 9.4.2015, ab 09.00 Uhr, nach Bad Münstereifel-Mutscheid, in die Gaststätte Prinz zu bringen.

Es gibt wieder Hegemedaillen für die stärksten Böcke. Die Hegeschau Rotwild wird auf Grund des neuen Jagdgesetzes den Hegegemeinschaften übertragen. In unserem Hegering betrifft das die Hegegemeinschaft Steinbach.

Die Hegegemeinschaft wird ihre Trophäen in unserer Jahreshauptversammlung am 9.4.15 ebenfalls ausstellen, wo sie am Vormittag durch die UJB erfasst und dauerhaft gekennzeichnet werden. Ebenso werden alle übrigen Reviere des Hegeringes, die männliches Rotwild erlegt haben gebeten, ihre Trophäen dort vorzuzeigen. Erfasste Trophäen können auf Wunsch direkt wieder mitgenommen werden.

Diejenigen, die dort die Geweihe nicht vorzeigen möchten, werden zu einem späteren Zeitpunkt durch die UJB zwecks Erfassung durch die Behörde schriftlich aufgefordert.
Die stärksten Trophäen werden durch Hegemedaillen ausgezeichnet. Als Referent zum Thema Rotwild habe ich Herrn Dr. Michael Petrak eingeladen. Eine Zusage steht derzeit noch aus, da bekanntlich in diesem Zeitraum viele Termine anstehen.
Ab dem kommenden Jagdjahr ändert sich einiges auf dem Abschussplan. In der Klasse 3 werden die Jährlinge (Spießer) separat erfasst. Und in der Klasse 2 wird sehr viel Verantwortung dem JAB übertragen. Da die Klassifizierung in a und b wegfällt, werden weniger Hirsche der Klasse 2 in den Abschussplänen auftauchen. Ziel wird es sein, trotzdem alte Hirsche heran zu ziehen, um eine natürliche und starke Brunft zu gewährleisten. Ohne diese Hirsche wird es die nicht geben und die Bestände werden zudem genetisch verarmen.

In den meisten Revieren wird bei der Bejagung der einseitige Kronenhirsch als Merkmal für die Selektion beibehalten und der beidseitige Kronenhirsch wird alt werden lassen.
Die Frühsommerbejagung ist meines Erachtens sehr unglücklich gewählt und es sollte ganz darauf verzichtet werden. Und ab August werden verstärkt Kälber und Schmaltiere erlegt.

Die Jugendklasse leidet sehr stark darunter und nimmt einen überproportionalen Anteil an der Gesamtstrecke ein. Alte Stücke können in den späten Abendstunden nicht mehr angesprochen werden, die eigentlich entnommen werden müssten, um einen gesunden Wildbestand zu hegen. Hatten wir früher im Winter Kälber von über 50 kg so sind es jetzt weniger als 40 kg. Das muss einem zu denken geben. Für NRW wurde eine Gebietskulisse erstellt. In den aufgeführten Bereichen ist die Fuchsbejagung am Kunstbau erlaubt. Bad Münstereifel, Zülpich und Weilerswist zählen zu den ausgewählten Bereichen. Feldhamster, Rebhuhn und in unserer Region der Hase zählen zu den gefährdeten Tierarten, die auf diesem Weg vor den Prädatoren mehr Schutz genießen sollen.

Zum Thema bleifreie Munition habe ich Klaus Anthony , Förster des Revieres Südeifel, gewinnen können. Er wird uns einiges über Aufbau und Wirkung der neuen Geschosse vortragen, damit wir alle eine Hilfe bei der Wahl der eigenen bleifreien Patrone bekommen.
Zum Abschluss der Versammlung gibt es wieder eine Tombola mit wertvollen Preisen ( Stihl-Motorsäge, Drückjagdbock, Hochentaster oder ähnliches und vieles mehr).

Das Hegeringschießen findet am Sa., den 16.04.2016, um 8.30 Uhr, auf dem Schießstand in Bad Neuenahr, Bengener Heide, im Schwertstal statt. Nachmittags biete ich den Erwerb des Schießnachweises für Bewegungsjagden an. Dazu werde ich das Schießkino in Wachtberg von 15.00 bis 17.00 Uhr anmieten. Anmeldung fürs Hegeringschießen ist in der Hegeringversammlung erforderlich, da wir aus Zeitgründen nur 25 Teilnehmer annehmen können.

Ich hoffe, dass wir uns nach den emotional sehr bewegenden Monaten vor und nach der neuen Gesetzgebung noch stärker zusammen finden, um das jagdliche Brauchtum zu fördern und an jüngere Generationen weiter zu geben.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich Ihnen fürs kommende Jahr Gesundheit und viel Waidmannsheil.


Drückjagd im Münstereifeler Wald

Ferdi Ohlert vom 03.12.2015

Am Fr., den 27.11.2015 wurde die revierübergreifende Jagd durch den Forstbetrieb der Stadt Bad Münstereifel durchgeführt. Auch die angrenzenden Genossenschaftsreviere hatten sich angeschlossen. Diese Art der Bewegungsjagd wird durch die Jägerschaft geschätzt und unterstützt.

Ziel ist es den jährlichen Zuwachs an Reh- Rot- und Schwarzwild abzuschöpfen.

Ein Team des WDR hat den Jagdablauf im Revier Bad Münstereifel West von Horst Beier begleitet.

Nach der Begrüßung der Jagdgäste, Treiber und Hundeführer durch Horst Beier erfolgte das Signal Aufbruch zur Jagd.

Sandra Jung erklärte dem Kamerateam und auch für den späteren Fernsehzuschauer in einer sehr fachlichen netten Art wie eine Jagd abläuft und worauf der Jäger zu achten hat. Die menschliche Art und der Bezug zum erlegten Stück Wild wurden hierbei ansprechend und emotional wieder gegeben.

Dadurch das der übrige Wald durch den Forstbetrieb mit getrieben wurde kam im Revier von Horst Beier einiges an Wild in Anblick und zur Strecke, was ohne diese Bewegungsjagd nicht möglich gewesen wäre.

Ein großer Dank gebührt dem WDR Redakteur Arnd Güttgemanns, der mit seinem Team den Tag für uns Jäger sehr eindrücklich und positiv festgehalten hat.

Hier können Sie sich den Beitrag des WDR erneut ansehen

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Hegeringvergleichschießen der KJS Euskirchen am So., 30.08.2015 in Mayen

Ferdi Ohlert vom 02.09.2015

11 Hegeringe waren vom Kreisschießobmann Jürgen Bohn eingeladen, ihre Schießfertigkeit zu überprüfen und gleichzeitig einen geselligen Tag bei schönem Wetter auf der Schießanlage der KJS Mayen zu verbringen.

Für den Hegering Bad Münstereifel waren Thomas Blindert, Christoph Bähr, Rüdiger Zielke und Ferdi Ohlert angetreten.

Der Wanderpokal für die beste Mannschaft ging denkbar knapp an den HR Zülpich, der auch mit Patrick Gaul den Gesamtsieger stellte.

Zweitbester wurde Rüdiger Zielke und dritter in der Gesamtwertung Ferdi Ohlert.

Rüdiger gewann die Flintenwertung, Christoph wurde hierbei Zweiter. Ferdi gewann die A-Klasse und hierbei die Büchsenwertung und den zweiten Platz in der Flintenwertung.

Thomas errang den zweiten Platz in der Jungjägerwertung.

Es war für uns ein toller Erfolg. Nur 6 Punkte fehlten am Gesamtsieg.

Mittags gab es Grillsteaks, Würstchen, Kartoffelsalat und kühle Getränke von den Mayener Standbetreuern, die auch das Aufsichtspersonal stellten.

Vielen Dank an die KJS für die vielen Preise und an Jürgen Bohn mit seinem Orga-Team.

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Ökologisches Jagdgesetz im Überblick – Was ist neu?
Informationen des LJV NRW

Ferdi Ohlert vom 02.09.2015

Wann sind die Änderungen in Kraft getreten? Landesjagdgesetz am 28. Mai 2015 (Ausnahme: Verbot bleihaltiger Büchsenmunition erst am 01.04.2016 bzw. 01.04.2018 bei Kleinkaliberpatronen)

DVO LJG-NRW, LJZeitVO und JAbgVO jeweils am 29. Mai 2015

Landesforstgesetz am 28. Mai 2015

Schießleistungsnachweis und Munition
§ 34 Abs. 1 DVO LJG:

„Für die Teilnahme an Bewegungsjagden ist von der Jagdleitung ein Nachweis einer
besonderen Schießfertigkeit (§17a Abs. 3 LJG) zu verlangen.
Hierfür ist alternativ vorzulegen:
eine Übungsnachweis nach Muster,
eine vergleichbare Bescheinigung aus einem anderen Bundesland oder Staat.“

Bedingungen: Ort: Schießstand oder Schießkino (kein Laser-Schießkino)

Kaliber: Schwarzwildtauglich (Frischlings-Kaliber, § 19 Abs. 1 Nr. 5 LJG unzureichend)

Standbetreiber: LJV, KJS, HR, privater Verein oder gewerblich

Bescheinigender: Standleitung

Disziplinen: je drei Schüsse
- stehend freihändig – flüchtiger Überläufer
- stehend freihändig – lfd. Keiler angehalten
- sitzend aufgelegt – lfd. Keiler angehalten
Mindesttrefferzahl:
-50 von 90 Ringen (Schießstand)

- 5 von 9 Gesamttrefferpunkten (Schießkino)

Sämtliche Änderungen lesen Sie hier im Anhang

Ökologisches Jagdgesetz

Hegeringvergleichsschießen am So., den 30.08.2015, 08.30 Uhr in Mayen

Ferdi Ohlert vom 31.07.2015

Wie jedes Jahr veranstaltet unser Kreisschießobmann Jürgen Bohn für die Kreisjägerschaft Euskirchen das Vergleichsschießen der 11 Hegeringe durch.

In diesem Jahr sind wir wieder in Mayen, Kuhtrift (Navi), auf dem dortigen Schießstand im Wald.

Wer von den Hegeringmitgliedern Bad Münstereifel Interesse hat, kann sich bei mir melden.

Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.

Geschossen werden die üblichen DJV Bedingungen:

15 Trap , 15 Skeet , 5 Schuss stehend angestrichen auf den Rehbock, 5 Schuss freihändig auf den Überläufer , 5 Schuss liegend auf den Fuchs, sowie 5 Schuss auf den laufen Keiler.

Jeweils 6 Schützen bilden eine Mannschaft, wovon die 4 besten in die Wertung gelangen.

Eine Mannschaft ist bereits gemeldet:

Ohlert, Bähr, Zielke, Gärtner, Dr. Rolf Blindert, Thomas Blindert

Ein Hegering kann auch mehrere Mannschaften nennen.

Bei Interesse Nachricht an mich.  






Wildunfälle wirksam vermindern
Die Behörde „Straßen NRW“ und der Hegering Bad Münstereifel auf einem guten Weg

Ferdi Ohlert vom 31.07.2015

Jedes Jahr fallen etwa 20 % der gesamten Rehwildstrecke dem Straßenverkehr zum Opfer.

Nicht nur Rehe, sondern auch vermehrt Wildschweine, Rotwild, Hasen und Wildkatzen, die nachts die Straßen überqueren verursachen so schwere Verkehrsunfälle.

Die Blattzeit im Juli und August, die Brunft in den Monaten September und Oktober machen das Wild gerade zu blind. Die Wechsel von einem Einstandsgebiet ins andere, die nächtlichen Besuche an verschiedenen Kirrungen veranlassen das Wild ihre regelmäßigen Wege zu belaufen. Dabei überqueren sie oft Straßen ohne auf die herannahenden Autos zu achten. Vielmehr leuchtet ein Fahrzeug die Straße sogar stark aus, so dass bessere Sicht herrscht und die Tiere im letzten Moment ins Scheinwerferlicht springen. Der Fahrer hat kaum eine Chance rechtzeitig zu reagieren.

Die seit längerer Zeit im Handel befindlichen blauen Reflektoren bringen eine für das Wild fremdartige Farbe ins Spiel und soll die Tiere so abschrecken.

Es sind tatsächlich Erfolge zu erzielen und in Verbindung mit einem „Duftzaun“ gehen Wildunfälle nachweislich stark zurück.

In Kooperation mit dem Landesstraßenamt NRW wurden 500 Wildwarnreflektoren organisiert, die derzeit von den Revierinhabern im Hegering Bad Münstereifel an die Leuchtpfosten montiert werden.

Es sind noch Reflektoren beim Hegeringleiter zu bekommen, da nicht alle Revierinhaber zu erreichen waren.

Also bitte direkt persönlich anfordern bzw. abholen.  






Ökologisches Jagdgesetz NRW am 30.04.2015 vom Landtag beschlossen

Ferdi Ohlert vom 30.04.2015

Mit der Veröffentlichung und Rechtskraft des Gesetzes ist im Mai zu rechnen. Das neue Jagdgesetz und dessen Durchführungsbestimmungen finden Sie dann unter www.umwelt.nrw.de

Unten im Anhang finden Sie Beschlüsse der gestrigen Plenarsitzung

Sperrfrist bis zur Verabschiedung des Landesjagdgesetzes in der von den Koalitionsfraktionen angekündigten Weise

Presseinformation

Jagdgesetz ist politisches Armutszeugnis und ruft nach gerichtlicher Prüfung

NRW-Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg erklärt zur heutigen Verabschiedung des Jagdgesetzes durch den Landtag:



1. Nordrhein-Westfalen macht Jagdpolitik gegen Jagd und Jäger, Land und Leute. Die Regierungsfraktionen haben das Jagdgesetz einer ordentlichen parlamentarischen Beratung entzogen und auf undemokratische Weise durch den Landtag gepeitscht. Die Debatte im zuständigen Fachausschuss haben SPD und Grüne am 22. April verhindert, weil das Gesetz einer fachlichen Erörterung nicht standhält. Dies ist ein politisches Armutszeugnis und ruft nach gerichtlicher Überprüfung des Gesetzes.



2. Die Regierungskoalition betreibt mit ihrer Jagdpolitik eine Klientelgesetzgebung nach ideologischen Vorgaben gegen den massenhaften Protest aus der Mitte der Gesellschaft. Gute jagdliche Praxis und ungeteilter Tier- und Artenschutz werden verhindert. Ohne den Protest hätten wesentliche Änderungen allerdings nicht erreicht werden können (keine Abschaffung des Reviersystems, keine Wiedereinführung der Jagdsteuer, Katalog jagdbarer Arten).



Gemeinsam mit unseren Partnerverbänden werden wir uns weiter mit allen gebotenen Mitteln für die Abkehr der verfehlten Politik in NRW einsetzen: „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“

Entschließung

ÖJG

Änderungsantrag

Jagdzeiten



HR Schießen am 18.04.2015 in Bad Neuenahr

Ferdi Ohlert vom 20.04.2015

Eine gelungene Vorbereitung für die anstehende Jagdsaison bot am Samstag das Hegeringschiessen auf der Bengener Heide in Bad Neuenahr.
22 Jäger waren angetreten, um sich in der Kugel und beim Schrot zu messen, um die erforderlichen Punkte für die Jahresschießnadel zu erreichen.
Die Gewehre konnten zuvor eingeschossen werden, bevor es angestrichen auf den Bock, freistehend auf den Überläufer, liegend auf den Fuchs und anschließend auf den laufenden Keiler ging.

Bei der Kugel lag Ferdi Ohlert mit 176 Ringen vor Tim Scheeren mit 170 und Carl Ley mit 148, wobei Carl das beste Bild auf den laufenden Keiler schoss. Ein Bierdeckel wäre schon zu groß gewesen.
Danach ging es zum Schrotstand. Hier wurden 15 Traptauben und 25 Parcourstauben geschossen.

Parcours macht offensichtlich allen am meisten Spaß, weil die Tauben von hinten, von weit draußen ankommend, sehr schnelle quer, Rollhase und Steiltauben geworfen werden.

Hierbei zeigte unser Neumitglied Glen Presley, einer der besten englischen Schützen, wie es gemacht wird. So gewann er die Schrotwertung mit 136 Punkten vor Jochen Ley mit 116 und Rüdiger Zielke mit 115 Punkten.

In der Gastwertung siegte Glen Presley vor Harry Ley, dritter wurde Carl Ley, vierter Robert Ley und fünfter Mathias Galler.
Die Damenwertung gewann Renate Jung.
In der Gesamtwertung siegten Rüdiger Zielke und Ferdi Ohlert mit jeweils 280 Punkten, dritter wurde Glen Presley, der allerdings seit mehr als einem Jahr keine Büchse mehr geschossen hatte, sich dafür aber sehr gut verkaufte.
Etliche Pokale wurden an die Sieger verteilt und mit einer deftigen Erbsensuppe die interessante Veranstaltung abgeschlossen.
Ein Dankeschön geht an Michael Betzner, Rüdiger Zielke, David und Marius Ohlert für deren Unterstützung.

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Jahreshauptversammlung Hegering Bad Münstereifel vom 11.04.2015

Ferdi Ohlert vom 12.04.2015

Themen: Rehwildhegeschau, Rotwildhegeschau, Wolf , neues ökologisches Jagdgesetz, kostenlose Jagdeinladungen und Tombola.

Vor 120 Mitgliedern und Gästen eröffnete der Vorsitzende Ferdi Ohlert die Versammlung.
Das Bläsercorps Bad Münstereifel untermalte hervorragend mit Jagdsignalen die Sitzung im vollen Saal vor eindrucksvoller Kulisse.
Vom Vorstand der Kreisjägerschaft waren Rudi Mießeler, Bodo Weranek und Johannes Klefisch anwesend. Für die Untere Jagbehörde war bereits am Morgen Frau Heike Heiders und Herr Wolfgang Bannert angereist. Die Stadt Bad Münstereifel wurde durch Herrn Forstamtmann Franz Petran vertreten.
Die Vorstandswahlen liefen unspektakulär und so wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Als Informationsthema hatten wir den Wolf gewählt, da er sozusagen vor unserer Türe steht.
In naher Zukunft wird der Wolf das Konfliktthema Nummer eins sein, da nicht nur Jäger, sondern auch Haus- und Nutztierhalter durch unliebsame Begegnungen berührt sein werden. Es galt hier Aufklärung zu betreiben, um durch Informationen besser vorbereitet zu sein.
Aus diesem Grunde hatten wir Frau Dr. Hucht-Ciorga, LANUV, mit Sitz in der Wildforschungsstelle Bonn, als kompetente Frau vom Fach eingeladen. Sie stellte anschaulich das Verhalten des Wolfes dar und wie die weitere Vorgehensweise für den Bürger im Falle einer Begegnung, oder sogar Schadensfall, sein soll.
Sie zeigte die Wege des Wolfes aus anderen europäischen Ländern zu uns dar und wie die Populationsverteilung aktuell aussieht. Ca. 25 Rudel sind zur Zeit bekannt und deren Kopfzahl beträgt in der Regel 5 Tiere. In NRW ist der Wolf in mehreren bestätigten Fällen gesichtet bzw. durch Risse und DNA Spuren nachgewiesen worden. Den Rhein hat er bisher noch nicht überschritten.
Die Rehwildbesprechung nahm der 2. Vorsitzende Markus Assenmacher vor. 140 Böcke wurden im vergangenen Jahr erlegt, davon 80 Mehrjährige. Vier Hegemedaillen für gute Böcke wurden verteilt.
Die Goldmedaille ging an Georg Bungart, Revier Houverath, Silber ging an Michael Uhde vom Revier Rodert, Bronze an Daniel Skudaisky vom Revier Mutscheid und eine Medaille für eine besondere Trophäe wurde den vier Enkeln von Detlef Grüne vom Revier Wasserscheide überreicht.
Die Rotwildbesprechung nahm Herr Horst Dürholt als Rotwildsachverständiger für die Rotwildbewirtschaftungsbezirke Münstereifeler-Flamersheimer Wald und Rureifel/Nordeifel vor.
Fast 40 Geweihe der Klasse I und II wurden bewertet, wobei die Zusammenarbeit in der Hegegemeinschaft Famersheimer Wald besonders hervorgehoben wurde, weil das Funktionieren an den alten, kapitalen Hirschen abzulesen war.
Eine absolut starker 2 b Hirsch wurde von Dr. Carl Hubertus Schreder im Revier Wasserscheide erlegt. Das Geweih, beidseitige Gabel, besticht durch Masse, Farbe und Umfang der Rosen.
Ein kräftiges Waidmannsheil allen Erlegern.
In diesem Jahr versuchten wir revierlosen Jägern, Jungjägern eine Chance zum Start in ein Jägerleben in unserem Hegering zu bieten. Fünf Jagdpächter waren sofort bereit, insgesamt 10 Jagdeinladungen zur Verfügung zu stellen.
Karl- Heinz Schorn, Revier Mahlberg, 3 Jagdeinladungen auf Kahlwild im Herbst, Gerd Schorn, Revier Effelsberger Wald, Rot-Schwarzwildansitz im Herbst, Theo Diefenthal und Manfred Pfennings, Revier Antweiler, Sauansitz und Entenjagd, Horst Beier, Revier Bad Münstereifel West, ein Bockabschuss und ein Drückjagdplatz im Herbst, Manfred Drießen, Revier Schönau, ein Bockabschuss und Rot/Schwarzwildansitz im Herbst,

Diese Geste kann man gar nicht hoch genug anerkennen. Die Gewinner waren so außer Freude, dass einem älteren Gewinner sogar die Tränen vor Dankbarkeit kamen. Das Finale bildete die Tombola mit Preisen von über 1000 €. Der dritte Preis, eine Teleskopsäge, ging an Horst Beier, der zweite Preis, ein Hochsitz an Mike Falkenstein und der erste Preis, eine Motorsäge ging an unser Geburtstagskind und Berufsjäger Tim Scheren.

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Wie hoch ist der Wildschaden?

Ferdi Ohlert vom 25.03.2015

Im Anhang können Sie die Kosten für den Einsatz von Maschinen in etwa berechnen und Sie können aus dem zweiten Anhang Preise für bestimmte Ackerfrüchte ablesen.  

Erfahrungssätze für Maschineneinsatz

Erzeugerpreise für Entschädigungen von Wildschäden

„Zum Abschuss freigegeben“

Ferdi Ohlert vom 25.03.2015

In diesem Beitrag des NDR wird die „Schädlingsbekämpfung“ des Rotwildes aus der Sicht der Forstbehörden und Jäger berichtet. Wie ich finde sehr gelungen, da beide Seiten ihre Meinung äußern können. Wünschenswert wären gemeinsame Gespräche gewesen. Dem Wild in seinem Lebensraum wird keine Beachtung geschenkt. In diesem Filmbericht fehlen die Recherchen in Bezug auf Anlage von Äsungsflächen, Ruhezonen, gemeinsamen Fütterungs- und Bejagungskonzepten. Damit verhindert man übermäßige Schäden im Wald.
Die Leitragenden sind alle Schalenwildarten, welche bedingungslos bis in den Februar hinein bejagt werden.
Deutlich wird auch hier, dass sich Rotwild anpasst und quasi zur Nachtaktivität gezwungen wird.

Sehen Sie hier den Fernsehbericht des NDR

Bericht des NDR

Neues ökologisches Jagdgesetz NRW, Demo in Düsseldorf, Aufmarsch vor dem Landtag

Ferdi Ohlert vom 20.03.2015

Am Mittwoch, dem 18.03.2015, fand in Düsseldorf eine große Solidaritätsbewegung der Jäger aus Deutschland statt.
Mehr als 15.000 Teilnehmer, mit Vertretern aus allen Bundesländern, versammelten sich auf den Rheinwiesen, um gemeinsam und geschlossen zum Landtag zu marschieren.
Alle in Signalfarben gekleidet und mit Jagdhörnern ging es auf zum Protestmarsch. Das geplante ökologische Jagdgesetz NRW rief sehr viele Jäger, Landwirte und Grundeigentümer auf den Plan. Die Jäger geben die Hoffnung nicht auf. Sie kämpfen bis zur Verabschiedung des Gesetzes, um noch Verbesserungen zu erreichen.












Greening - Anbaudiversifizierung - Deutsche Saatveredelung AG ökologische Vorrangflächen als Chance für das Niederwild

Ferdi Ohlert vom 11.03.2015

Die LWK Niedersachsen hat folgende Broschüre erarbeitet. Greening in der Praxis


Jahreshauptversammlung am Samstag, den 11.April 2015, 14 Uhr, in Bad Münstereifel-Mutscheid, Arandstr., Gaststätte „Prinz“

Ferdi Ohlert vom 11.03.2015

Im Rahmen unserer JHV findet die Rehwild- und Rotwildhegeschau, angeordnet durch die UJB des Kreises Euskirchen, statt.

Die Besprechung Rehwild nimmt, wie jedes Jahr, der 2. Vorsitzende Markus Assenmacher vor und die Besprechung der Rotwildtrophäen obliegt dem Rotwildsachverständigen Horst Dürholt.

Die Trophäen werden am Vormittag zwischen 09.30 und 12.00 Uhr im Saal der Gaststätte „Prinz“ in Bad Münstereifel-Mutscheid, Arandstr., entgegen genommen.

Dauerhaft markiert werden alle Gehörne und Geweihe, einjährige Bockgehörne und Hirschgeweihe der Kl. III können im Anschluss an die Erfassung wieder mitgenommen werden. Mehrjährige Böcke und Geweihe der Klassen I und II werden an der Trophäenwand ausgestellt.

Zur Biotopverbesserung werden wieder kostenlos Sämereien und Wildobstbäume an Reviere unseres Hegeringes abgegeben.

Und es wird eine Tombola geben mit Preisen, die jeder Jäger sehr gut gebrauchen kann. Der erste Preis ist eine Motorsäge der Marke Stihl.

Unser Hegeringschießen findet am Samstag, den 18. April 2015, um 08.30 Uhr, auf der Bengener Heide in Bad Neuenahr statt. Bitte Pünktlich zur Begrüßung auf dem Kugelstand sein, da unser Zeitplan sehr eng ist und wir sonst nicht die Höchstanzahl von 25 Schützen durch das Programm bekommen. Es gibt wieder eine tolle Siegerehrung mit Erbsensuppe und schönen Pokalen.

Die TOP entnehmen Sie der Einladung.

Einladung zur JHV 2015

Aufruf zur Demo in Düsseldorf (AKTUALISIERT)

Ferdi Ohlert vom 16.02.2015



Die KJS stellt einen Bus bereit. Abfahrt:

Schleiden Driesch um 7.30 Uhr
Bahnhof Mechernich 8.00 Uhr
Kreishaus Euskirchen 8.30 Uhr

Um eine große Beteiligung wird gebeten.
Anmeldungen bitte an Bodo Weranek, 02252 950100


Heiligenhafen Graswarder: Kiel bläst zur Jagd auf Mutterfüchse

Ferdi Ohlert vom 06.02.2015

Naturschützer wollen auf der Heiligenhafener Landzunge Füchse während der Setzzeit schießen. Jäger und Tierschützer schlagen jetzt Alarm. 650 Sturmmöwen-Paare brüten nach Angaben des Ministeriums auf dem Graswarder. Vor einigen Jahren sollen es noch mehr als 1000 Paare gewesen sein. Die Sturmmöwe steht daher in Schleswig-Holstein auf der Vorwarnliste zur Roten Liste. Heiligenhafen. Auf dem Heiligenhafener Graswarder wollen Naturschützer künftig auch in der Schonzeit Füchse jagen lassen. Und das mit Unterstützung des Kieler Umweltministeriums.

Dort wurde eigens das Jagdgesetz geändert, um Füchse ganzjährig auf der flachen Landzunge am Fehmarnsund schießen zu können. Kritik gibt es von Tierschützern und Jägern. Wer führende Fähen — also Fuchsmütter mit Jungen — schießt, der nehme in Kauf, dass der Nachwuchs im Bau verhungern wird, heißt es. Nabu- Schutzgebietsreferent Klaus Dürkop verweist auf den rückläufigen Bestand an Sturmmöwen. Der Graswarder sei für sie ein „herausragender Brutplatz“.

Als ehemaliger Landesnaturschutzbeauftragter verfügt Dürkop über beste Kontakte bis in die Ministeriumsspitze. So unterstützt das Ministerium die kritisierte Jagd zusätzlich durch eine großzügige Auslegung seiner geänderten Gesetze. In einem Schreiben heißt es, man gehe davon aus, dass der Graswarder eine „sonstige Erhebung“ sei. Auf diesen wäre die Jagd dann wie auch auf Deichen erlaubt.

Ursprünglich waren die Ausnahmen gedacht, um Deiche und sonstige Erhebungen wie Warften zu schützen. Vor allem in den 90er Jahren hatten an der Küsten ganze Kolonien von Kaninchen die Schutzbauten durchlöchert.

„Was offenbar auf dem Graswarder nun passieren soll, hat mit dem ursprünglichen Gedanken dieser Ausnahmen nichts zu tun“, kritisiert Thies Rickert, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Oldenburg. Muttertiere während der Aufzucht zu schießen und die Jungtieren verhungern zu lassen, sei die „fieseste Art und Weise“.

Auch der Vorsitzende des Tierschutzbundes Schleswig-Holsteins, Holger Sauerzweig-Strey, bezeichnet die Pläne als „unverantwortlich“. Sie seien tierschutzwidrig. „Die Jungtiere würden dann elend verrecken“, sagt Sauerzweig- Strey.

Auch Kreisjägermeister Rudolf Meyer-Böttger ist erbost. Das Vorhaben verstoße gegen alle waidmännischen Grundsätze, sagt er. Da Dürkop selbst keinen Jagdschein habe, müsse er einen Jäger finden, der diese Arbeit für ihn erledigt. „Aber kein ordentlicher Jäger in Ostholstein wird so etwas mitmachen“, betont Meyer-Böttger.

Widerstand kommt auch aus der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises. Zu verantworten sei die Tötung von Mutterfüchsen nur dann, wenn die Jungen vorher oder unmittelbar danach getötet würden. Das setze voraus, dass auf dem Graswarder auch Fuchsbaue seien.

Dürkop hingegen verteidigt seine Forderung. Mindestens zwei Füchse würden pro Nacht den Graswarder unsicher machen. „Die schleppen dann ganze Gänse weg“, klagt er. Allerdings räumt er auch ein, dass es vor Ort keine Fuchsbaue gebe. Verantwortlich für die Tötung der Mutterfüchse in der Schonzeit wäre aber ohnehin das Kieler Ministerium. Seine Aufgabe sei lediglich zu sagen, was sich in dem Gebiet verändere.

Kiel wiederum schiebt die Verantwortung den Jägern und Naturschützern zu: Das Ministerium appelliert an Jagd und Naturschutz, von dieser Sondergenehmigung, Füchse auch in der Setzzeit jagen zu dürfen, nur in absolut notwendigen Fällen Gebrauch zu machen. Man sei sich der „schwierigen Situation“ bewusst und habe im Zuge der Überarbeitung der Landesjagdzeiten-Verordnung „die unterschiedlichen Gesichtspunkte sorgfältig abgewogen“.

Quelle : LN Online

Brisante Remmel-Dokumente aufgetaucht

Ferdi Ohlert vom 04.02.2015

Dem Onlineportal jagderleben sind offenbar „brisante Unterlagen“ zugespielt worden, die den grünen NRW-Umweltminister Johannes Remmel in Erklärungsnot bringen könnten. So wird gefragt, warum jedem Jäger „die Hölle heiß gemacht wird“, sollte er großflächig Kirrmittel ausbringen, Großgrundbesitzer wie Richard Prinz Sayn-Wittgenstein hingegen 15 Kilogramm Futter je 150 Hektar Waldfläche darbringen können.

Die zuständige Behörde im Wahlkreis von Umweltminister Johannes Remmel, Siegen-Wittgenstein, habe zwar „tierschutzrechtliche Bedenken“ geäußert, aber den Antrag des Prinzen trotzdem genehmigt. Jagderleben vermutet: „Hat der Prinz im Gegenzug Remmel sein Wisent-Projekt als Artenschutz-Aushängeschild vermacht?“ Der Leiter der Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung, die Remmel unterstellt ist, habe demnach die Zusage unterschrieben und dokumentiert, das Wild habe schwach ausgesehen.

Aus den Unterlagen soll außerdem hervorgehen, dass der Landesbetrieb Wald und Holz Mitarbeiter in einem Rundschreiben angewiesen habe, gegenüber der Presse ausschließlich hausinterne Meinungen zu vertreten. Jagderleben veröffentlichte folgenden Auszug: „Wer sich entscheidet, als Privatperson (...) zu sprechen, sollte sich genau überlegen, ob seine Aktivitäten dem Ruf oder der Arbeit des Dienstherren schaden können.“

Abschließend soll aus einer Aktennotiz des Oberverwaltungsgerichts Münster hervorgehen, dass das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz einen Sachverständigen ausgetauscht habe, da „dieser offenbar zu positiv zur Jagd eingestellt war“. Dieser habe eine Sondergenehmigung zur Jagd auf nichtbrütende Wildgänse erteilt.

Quelle: Jagderleben.de

Abschuss hoch, ja zu Nachtzielgeräten

Ferdi Ohlert vom 30.01.2015

Im Freistaat haben die Wildunfälle zugenommen. Ginge es nach einer SPD-Landtagsabgeordneten, sind die gegensteuernden Lösungen klar: Erhöhung der Abschussquote und Erlaubnis für den Einsatz von Nachtzielgeräten...
Die Zahl der Wildunfälle in Bayern ist in den Jahren 2010 bis 2013 um zehn Prozent angestiegen - ein Plus von 6510 Kollisionen mit Fahrzeugen.
Laut einer Pressemitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller ist 'das einzig wirkungsvolle Mittel, um diese Zahl zu verringern, eine Erhöhung der Abschussquote. In diesem Zusammenhang muss auch endlich der Einsatz von Nachtzielgeräten (NZ-Geräten) erlaubt werden.' 'Und zwar für alle Wildarten', sagte Felix Hälbich, Pressesprecher der Bayern SPD, auch wenn es Müller hauptsächlich um die Schwarzwildbejagung ginge. Eine Forderung, die nun kontroverse Diskussionen auslöst.
Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler Landtagsfraktion, übt Kritik an Müllers Lösungsstrategie: 'Mit dem bloßen Erschießen ist das Problem nicht zu lösen.' Er befürchtet durch die legale Verwendung von NZ-Geräten sogar einen Anstieg der Wildunfall-Zahlen, da der Jagddruck in der Nacht durch diese Geräte zunehme. Aiwanger sieht vielmehr die Autoindustrie in der Plicht. Spezielle Warnsysteme in Fahrzeugen, die herannahendes Wild frühzeitig erkennen, könnten hier Abhilfe schaffen. Diesen Ansatz begrüßt auch der Bayerische Jagdverband (BJV). 'Statt platt zu fordern den Abschuss zu erhöhen, sollten lieber neue Methoden geprüft werden', erklärt Thomas Schreder vom BJV. Zudem gebe es auch weitere Alternativen. Als Beispiele führte er die Anbringung von Reflektoren, Duftvergrämung, Zäunung und die schwerpunktmäßige Bejagung an unfallträchtigen Abschnitten an. Für völlig absurd hält der Sprecher es in diesem Zuge auch den Einsatz von Nachtzielgeräten zu erlauben. Dass die Zulassungen von Personenkraftwagen im Freistaat seit 2010 um etwa sieben Prozent zugenommen haben, ließen die Verantwortlichen jedoch wohl außer acht.


Kein Ersatz für Biogas-Mais

Ferdi Ohlert vom 30.01.2015

Ein Jagdpächter sollte für Wildschaden an einem Maisfeld zahlen. Dagegen wehrte er sich - mit Erfolg. Die Urteilsbegründung dürfte Waidmänner freuen...
Der entstandene, eher geringe Schaden durch die Schwarzkittel entstand im Jahr 2013. Schätzer bezifferten ihn auf rund 360 Euro. Doch der Revierinhaber verweigerte die Zahlung. Daraufhin klagte der Bauer vor dem Amtsgericht Plettenberg (Märkischer Kreis, NRW). Der Jäger argumentierte, dass er laut Pachtvertrag nur für Schäden an 'landwirtschaftlich genutzten Flächen' aufkommen müsse. Da der Landwirt aber mit einem Berufskollegen eine Biogasanlage betreibe und demnach den Mais gewerblich nutze, wäre er von seiner Entschädigungspflicht befreit. Der Argumentation des Agrarökonoms, er hätte ja auch Teile des Mais' an sein Vieh verfüttert, folgte das Gericht nicht. Er konnte nicht nachweisen, wie viel davon als Futter verwendet wurde. Da der Streitwert unter 600 Euro liegt, war eine Berufung nicht zugelassen. Dadurch ist das Urteil rechtskräftig, berichtet der Anwalt des Jägers gegenüber jagderleben. Bei dem Juristen handelt es übrigens um den Präsidenten des Landesjagdverbandes NRW, Ralph Müller-Schallenberg.
Er sagte auch, dass Jagdpächter genau prüfen sollten, welche Klausel in ihren Verträgen verwendet wurde. Muss der Wildschaden nur an landwirtschaftlichen Grundstücken übernommen werden, besteht keine Ersatzpflicht für Wildschäden an Biogasmais. Ist dementsprechend nichts vertraglich festgehalten, gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Das heißt: Der Pächter zahlt für sämtliche Schäden an land- und forstwirtschaftlichen Kulturen, die von Schalenwild verursacht wurden. In diesem, hier angeführten Fall, bleibt nun der Landwirt auf dem Schaden sitzen (Az. 1 C 425/13).

Quelle: Jagderleben.de

Kreisweite Fuchsbejagung vom 6.-8. Februar

Ferdi Ohlert vom 14.01.2015

Die KJS führt wie in jedem Jahr eine kreisweite Fuchsbejagung durch. Alle erlegten Füchse , die vom Freitag bis Sonntagmorgen, dem 8.2. erlegt werden können zum gemeinsamen Streckelegen in den Hochwildpark Kommern gebracht werden. Das Bläsercorps wird der jagdlichen Tradition entsprechend die Strecke verblasen. Anschließend gibt es eine deftige Suppe im Restaurant mit reichlich Erfahrungsaustausch.

Termine

Jäger und Bauern demonstrieren gemeinsam gegen das geplante Jagdgesetz

Ferdi Ohlert vom 14.01.2015

Am Montag, 12. Januar, fanden sich rund 200 Jäger, Landwirte und auch Tierschützer vor dem Mechernicher Rathaus ein, um gegen den Gesetzentwurf des neuen Jagdgesetzes zu demonstrieren. Den Jägern und Grundbesitzern geht das geplante Gesetz zu weit, den Tierschützern nicht weit genug.

So kam es im voll besetzten Ratssaal zu kontroversen Diskussionen. Manfred Lang moderierte die Veranstaltung und stellte konkrete Fragen an die sechs eingeladenen Podiumsgäste.

Das waren die Personen auf dem Foto von links nach rechts:

Norwich Rüße (MdL Grüne), Holger Sticht (Landesvorsitzender BUND), Norbert Meesters (MdL SPD), Georg Kurella (Vizepräsident Landesjagdverband NRW), Frau Konias als Organisatorin, Rolf Heller (Techn. Betriebsleiter Forstbetrieb Blankenheim), und ganz rechts Rudi Mießeler (Vorsitzender Kreisjägerschaft Euskirchen).

Nachdem die geladenen Podiumsgäste zu den strittigen Themen befragt wurden, konnte das Publikum auch Fragen stellen bzw. Meinungen kundgeben.

Das Thema Abschuss wildernder Katzen brachte wieder einmal die Gemüter zum Kochen. Die Rabenkrähe, Ausbildung des Jagdhundes an der flugunfähigen Ente, Baujagd auf Fuchs und Dachs, Kirrungen, Schießnachweis, bleifreie Munition, Sehtest und Wildschäden wurden ebenfalls heiß diskutiert.

Norwich Rüße, als Vertreter der Grünen im Landtag stellte ganz klar fest, dass sich das neue Jagdgesetz an der veränderten Gesellschaft orientieren und es so zu Veränderungen kommen müsse. So soll es ein ökologisches Jagdgesetz werden, dass sich am Tierschutz und an der Wildschadensverhütung stärker orientieren werde.

Rudi Mießeler stellte heraus, dass es sich um ein Ökodiktat aus verschiedenen Tier- und Naturschutzverbänden handelt, die uns jetzt dieses Gesetz aufzwingen möchten. Jäger, Grund- und Waldbesitzer seien auf jeden Fall gegen das Gesetz in dieser Form.

Man hatte den Eindruck als Zuhörer, dass die meisten Dinge schon fest gezurrt seien und es nur noch einen ganz geringen Handlungsspielraum geben werde. Allerdings spürte man auch, dass sachlich und argumentativ vorgebrachte Einwände sehr wohl registriert wurden und nochmals im Ministerium überdacht werden.

Wir sind alle sehr gespannt.

Weitere Fotos sehen Sie hier

Video zur Diskussionsveranstaltung

Diverse Stellungnahmen


Drückjagd und Nachsuche – “Wie verhalte ich mich, wenn ich etwas krank geschossen habe?”

Ferdi Ohlert vom 03.12.2014

Der Schuss auf bewegtes Wild ist nicht alltäglich und verlangt einiges an Übung. Deswegen kann es jedem passieren, dass sein beschossenes Stück nicht sofort liegt und nachgesucht werden muss. Es ist keine Schande eine Nachsuche zu verursachen und sollte deshalb auch offen und ehrlich gemeldet werden.

Der Anschuss ist der Anfang einer jeden Nachsuche

Nun habe ich also auf ein Stück geschossen und es bricht nicht innerhalb meines Sichtfeldes zusammen. Jetzt ist es wichtig sich so genau wie möglich die Stelle zu merken an der ich es beschossen haben. Denn der Anschuss ist der Anfang einer jeden Nachsuche. Auch ist es wichtig sich zu merken von wo das Wild kam und in welche Richtung es geflüchtet ist. Neben dem Verhalten nach dem Schuss – dem Zeichen – sollte man sich auch merken wie das Stück zu einem gestanden hat.

Markierband hilft bei der Orientierung

Hat es sich von der Rotte oder Rudel getrennt? Hat es nach hinten ausgetreten? Stand es spitz zu mir? Das alles sind wichtige Fragen, die man dem Nachsucheführer beantworten können muss. Ich habe immer etwas Markierband in meiner Tasche. Hat man keins dabei, sollte man auf den Ansteller warten, am besten auf dem Sitz, um ihn dann genau ein zu weisen um den Anschuss zu markieren. Ich selbst stelle das Schießen auf weiteres Wild ein habe ich zwei Schuss abgegeben von denen ich nicht genau weiß ob sie tödlich waren oder nicht. Denn auch Kontrollsuchen werden gemacht und kosten viel Zeit.

Sind noch andere Stücke in der Nähe des Anschusses zu Strecke gekommen, sollten diese keines Falles über den Anschuss gezogen werden. Sofern es möglich ist, trage ich die Stücke ein paar Meter weg um es dem Hund nicht schwerer zu machen als nötig.

Jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich

Ist der Anschuss nun verbrochen und gemeldet fahre ich mit dem Schweißhundführer mit um ihn vor Ort alle Fragen zu beantworten und ggf. beim Bergen zu helfen. Ist es nicht möglich mit zu kommen, gebe ich ihm meine Handynummer um für eventuelle Fragen erreichbar zu sein.

Am Anfang der meisten Jagden wird gesagt: “Jeder ist für seinen Schuss selbst verantwortlich”. Verhalten wir uns auch so! Kann ich also nicht bei der Nachsuche dabei sein, dann informiere ich mich am nächsten Tag ob das von mir beschossene Stück gefunden wurde oder nicht. Auch das gehört zu unserer Verantwortung als Schützen.
Bin ich bei der Nachsuche dabei, ist es selbstverständlich dem Schweißhundführer zu danken und das Stück selbst auf zu brechen.

In diesem Sinne Waidmannsheil!


Kabinett beschließt Entwurf des Ökologischen Jagdgesetzes - Verbändeanhörung ausgewertet

Ferdi Ohlert vom 19.11.2014

Die Landesregierung hat nach der Auswertung der Verbändeanhörung den Entwurf für das neue Ökologische Jagdgesetz NRW (ÖJG) verabschiedet. „Wir wollen mit dem neuen Ökologischen Jagdgesetz den Tierschutz verbessern, den Artenschutz stärken und den Schutz des Waldes sichern“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel nach der Kabinettsitzung in Düsseldorf. Das neue Gesetz habe das Ziel, die gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd in der breiten Öffentlichkeit zu stärken und die Jägerinnen und Jäger in ihrer Verantwortung und ihrem Engagement für Natur und Umwelt zu unterstützen. Remmel: „Es geht darum, die Jagd als Praxis mit viel Tradition zu bewahren. Dies wird allerdings auf Dauer nur gelingen, wenn sich die jagdlichen Regelungen und damit auch die jagdliche Praxis an die heutigen Anforderungen der Gesellschaft im Hinblick auf Tier- und Naturschutz anpassen.“ Der Gesetzentwurf sieht daher weiterhin ein grundsätzliches Abschussverbot für Katzen vor. „Weder aus jagdfachlicher Sicht, noch aus der Sicht des Artenschutzes ist der Abschuss von Katzen begründet. Daher untersagen wir diese tierschutzwidrige Praxis in NRW“, sagte Minister Remmel.

In der Vergangenheit hatte es starke Kritik an althergebrachten Jagdmethoden gegeben. Hierzu zählten unter anderem die Jagd mit Totschlagsfallen, der Abschuss von Katzen, die Ausbildung von Jagdhunden an zuvor flugunfähig gemachten Enten und die Ausrichtung der Jagd an Abschuss-Trophäen. Die Landesregierung hatte daher Mitte September einen ersten Referentenentwurf für ein neues Ökologisches Jagdgesetz NRW (ÖJG) vorgelegt. Der Entwurf des neuen Ökologischen Jagdgesetzes war das Resultat eines mehrjährigen Dialog-Prozesses mit Umwelt-, Tierschutz- und Jagdverbänden sowie Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer. Bis zum 14. Oktober konnten Verbände und Organisationen zur geplanten Jagdrechtsnovelle Stellung beziehen. Insgesamt 24 Stellungnahmen gingen von den angehörten Stellen im Umweltministerium ein. Gegenüber dem Referentenentwurf wurden nach der Auswertung der Verbändeanhörung die nachfolgenden inhaltlich Änderungen im Landesjagdgesetz (LJG-NRW) und der Durchführungsverordnung (DVO) vorgenommen:

1 § 1 (4) LJG-NRW: Einführung der Möglichkeit jagdliche Referenzreviere anzuerkennen.

2 § 2 LJG-NRW: Tierarten. Die Liste der jagdbaren Tierarten wird nicht, wie ursprünglich vorgesehen in einer Verordnung, sondern im Gesetz abgebildet.

3 § 4 (3) LJG-NRW: Auf die Erweiterung des § 6 a BJG auf juristische Personen wird verzichtet. (Ausdehnung einer Befriedungsmöglichkeit aus ethischen Gründen).

4 § 22 (7) LJG-NRW: Vorgriff auf die Abschussplanung. Zur Überwindung eines zeitlichen Engpasses bei der Abschussplanverfahren im Frühjahr.

5 § 22 (7) LJG-NRW: Mindestabschussplan für Sikawild Wiederausweisung des Verbreitungsgebietes Beverungen, wegen der günstigen Schadensentwicklung für den Wald und des besonderen genetischen Status dieser Population. Der ursprünglich vorgesehene Mindestabschussplan für das Sikawild wurde wieder gestrichen.

6 § 25 (4) LJG-NRW: Hundeabschuss (Streichung der Beweis- und Anzeigepflicht)

7 § 28a (2) LJG-NRW: Einführung einer Meldepflicht bei Zusammenstößen von Fahrzeugen mit Schalenwild aus Gründen des Tierschutzes.

8 § 28a (3) LJG-NRW: Streichung des Jedermannsrechts, krankes Federwild aufzunehmen.

9 § 34 DVO LJG-NRW Anpassung der Anforderungen des Schießnachweises an praktischen Notwendigkeiten.

10 § 51 (6) LJG-NRW Verlängerung der Amtsdauer des Jagdbeirates von vier auf fünf Jahre.



Das neue Ökologische Jagdgesetz orientiert sich an drei politischen Zielen:

Tierschutz verbessern

Durch die Aufnahme des Tierschutzes als Staatsziel ins Grundgesetz im Jahre 2002 hat die Bedeutung des Tierschutzes zugenommen. Durch die Novelle des Jagdrechts soll der Tierschutz deshalb auch in der Jagd verbessert werden. Praktiken, die aus heutiger Sicht mit dem Tierschutz nicht mehr vereinbar sind, sollen künftig untersagt werden. Hierzu zählen etwa die Fallenjagd mit Totschlagfallen, die Baujagd sowie die Ausbildung von Jagdhunden an zuvor flugunfähig gemachten Enten. Zudem wird die bisherige Praxis des Abschusses von Katzen grundsätzlich untersagt. Unberührt hiervon bleiben die bereits bestehenden Ausnahmen nach dem Tierseuchenrecht und aus artenschutzrechtlicher Sicht. Der Abschuss von Hunden soll nur noch in absoluten Ausnahmen möglich sein, wenn andere und mildere Mittel vorher nicht erfolgreich waren.

Artenschutz stärken

Die Erhaltung der Artenvielfalt in unserer Natur ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen. Daher hat die Förderung der Entwicklung heimischer Arten Vorrang vor jagdlichen Interessen. Der Katalog der jagdbaren Arten soll in Nordrhein-Westfalen daher neu festgelegt und anhand bestimmter Kriterien aktualisiert werden: Mit Blick auf die aktuelle Jagdbilanz 2013/2014 würde sich die Anzahl der geschossenen Tiere lediglich um etwa 1 Prozentpunkt reduzieren. Neu aufgenommen in die Liste der jagdbaren Tiere wurde der amerikanische Nerz (Mink) als in Deutschland nicht natürlich vorkommende Art.

Waldschutz sichern

Durch zu hohe Wildbestände entstehen in den Wäldern große Verbiss- und Schälschäden. Oberstes Ziel ist eine Anpassung der Wildbestände an die Kapazitäten des jeweiligen Naturraumes. Zur Verbesserung der Waldschutzes werden die Bejagungsmöglichkeiten auf Schalenwild verbessert, indem die Abschussmöglichkeiten erleichtert werden. Die Jagdzeiten für Rehwild und Rothirsch werden entsprechend angepasst.

7595 wildernde Katzen in NRW geschossen

In Nordrhein-Westfalen sind im abgeschlossenen Jagdjahr 2013/2014 nach Meldungen der unteren Jagdbehörden 7595 wildernde Katzen durch Jägerinnen und Jäger geschossen worden. Dies geht aus einer Aufstellung des NRW-Umweltministeriums vor, die Anfang Oktober in Düsseldorf veröffentlicht wurde. Im Jagdjahr davor waren es noch rund 9000 Tiere, hinzu kamen 1047 tot aufgefundene Katzen. Erstmalig hat das Ministerium auch Aufschlüsselungen nach Regierungsbezirken und Kreisen vorgenommen. Die meisten Abschüsse von wildernde Katzen erfolgten demnach in den Kreisen Borken (1406) und Steinfurt (1158). Die meisten Abschüsse gab es im Regierungsbezirk Münster mit 4347 Tieren, die wenigsten Abschüsse im Regierungsbezirk Köln (476). Nach dem derzeit gültigen Jagdgesetz dürfen wildernde Katzen, die in einem Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Meter vom nächsten Haus angetroffen werden, erlegt werden. Die Statistik zum Abschuss von wildernden Katzen ist Teil der jährlichen Jagdbilanz in NRW, die Ende Oktober vorgelegt wurde. Demnach sind in NRW im letzten Jagdjahr 2013/2014 rund 956.000 Tiere von Jägerinnen und Jägern erlegt worden. Damit sind rund 245.000 wild lebende Tiere weniger als im Jagdjahr davor geschossen worden. Die am häufigsten erlegte Tierart in NRW war danach die Ringeltaube mit knapp 365.000 Abschüssen. Mit einem Rückgang von 19 Prozent sind die Abschüsse der Ringeltaube so niedrig wie zuletzt 1998/99 (368.675).


Die Antwort des LJV NRW auf den Entwurf des ökologischen Jagdgesetzes

Ferdi Ohlert vom 16.10.2014

Unser Justitiar Hans-Jürgen Thies nimmt Stellung zum geplanten Kabinettsentwurf.

Die bisherigen Reginalkonferenzen haben gezeigt, dass die Jäger bereit zum Kampf gegen das neue Gesetz sind. 1300 Teilnehmer in Köln und über 3000 in Münster zeigen deutlich das Aufbegehren in der Jägerschaft.

Im Anhang können sie das Schreiben an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein Westfalen nachlesen.

Antwort auf das Jagdgesetz

Bad Münstereifel stellt den Kreismeister

Ferdi Ohlert vom 29.09.2014

Am Samstag, den 30.8. fand das Hegeringsvergleichschießen der 11 Hegeringe des Kreises Euskirchen in Mayen statt.

Unter den Mannschaften belegte unser Hegering den 4. Platz, obwohl nur Christoph Bähr, Dieter Schweinem und Ferdi Ohlert von den Stammschützen anwesend waren. Sechs sind in einer Mannschaft und die vier besten werden gewertet.

Unser Kreisschießobmann Jürgen Bohn konnte als besten Schützen und somit Kreismeister 2014 Christoph Bähr ehren, als Jungschütze wurde Thomas Blindert Zweiter und Ferdi Ohlert belegte mit der Kurzwaffe den dritten Platz. In der Mannschaft starteten noch Sabine Danz, die in der Damenwertung nur vordere Plätze belegte und Dr. Rolf Blindert, der wie sein Sohn erst in diesem Jahr den Jagdschein erworben hat.

Christoph Bähr und Ferdi Ohlert nahmen in diesem Jahr erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft im jagdlichen Schießen in Liebenau / Niedersachsen teil. Christoph erreichte 317 und Ferdi 315 von 350 möglichen Punkten. Insgesamt hatten sich 700 Schützen qualifiziert.


Gesetzentwurf zum Ökologischen Jagdgesetz NRW

Ferdi Ohlert vom 18.09.2014

Gestern wurde der Gesetzentwurf im Landtag genehmigt und geht somit in die zuständigen Verbände, um dort erneut diskutiert zu werden.

Ein paar wichtige Punkte sind:

- Landesjagdzeiten, Rotwild vom 1.8. – 15.1., Jährlinge 1.-31.Mai, Rehwild 1.9.-15.1., Schmalrehe 1.-31. Mai, Schwarzwild 1.8. – 31.1., Frischlinge ganzjährig, Hase vom 16.10. – 31.12., die übrigen Schalenwildarten enden alle am 15.1.

- Rehwildabschussplan wird aufgehoben

- Verbot der Lockjagd auf die Rabenkrähe

- Verbot der Totschlagfalle

- Verbot von bleihaltiger Büchsenmunition

- Verbot von bleihaltiger Schrotmunition an und im Gewässer

- Übungsnachweis im Schießen bei jeder Gesellschaftsjagd auf Schalenwild vorzulegen,

5 Schuss auf den laufenden Keiler
5 Schuss freihändig auf die stehende Scheibe
5 Schuss sitzend freihändig auf die stehende Scheibe
100 Ringe erforderlich,

Im Schießkino werden 5 Schuss freihändig auf stehendes Wild
5 Schuss sitzend freihändig auf stehendes Wild
10 Schuss auf bewegtes Wild abgegeben, wobei 15 Treffer erzielt werden müssen.

Im Anhang finden Sie den noch warmen Entwurf und außerdem sind die weiteren Verordnungen, Jagdzeiten und Durchführungsbestimmungen auf der Internetseite http://www.umwelt.nrw.de Unterpunkt Jagd zu finden.

Gesetzentwurf

Landesjagdzeitenverordnung


Einladung zur Veranstaltung „Wald und Rotwild in der Eifel“

Ferdi Ohlert vom 30.08.2014

Einladung zur gemeinsamen Veranstaltung des „Regionalforstamtes Hocheifel-Zülpicher Börde“ und KJS Euskirchen zum Thema „Wald und Rotwild in der Eifel“

  Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 3.9.2014, 17.00 Uhr Im Forum Landwirtschaft an der Landesgartenschauallee, Römerachse in 53919 Zülpich statt.

  Tagesordnung

Wegbeschreibung

Sperrung von Waldbereichen während der Brunftzeit

Ferdi Ohlert vom 29.08.2014

Es wurden neue Hinweistafeln in vier Sprachen entworfen, die rechtlich mit der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Euskirchen und der Rechtsabteilung des Landesbetriebes Wald und Holz abgestimmt sind.
Diese dürfen mit Erlaubnis des Grundeigentümers aufgestellt werden.

Sie können diese Schilder im Format DIN A 2 ab sofort bei der Fa. Forsttechnik Martens, Heimrodstraße 7 in 64625 Bensheim http://www.martens-forsttechnik.de Tel.: 06251 – 71628 käuflich erwerben.


Busfahrt vom 21.06.2014 nach Bonn, Maria Laach und Mendig

Ferdi Ohlert vom 15.08.2014

Mit 12 Personen fuhren wir mit Lethert Reisen am Morgen von der Hardtbrücke los.
Um 10 Uhr besichtigten wir in Bonn das Museum König, welches in der Nachkriegszeit dem Parlament zur ersten konstituierenden Sitzung diente. Konrad Adenauer hatte hier zeitweise seinen Amtssitz. Mittlerweile ist es seit vielen Jahren ein Naturkundemuseum mit vielen ausgestellten Präparaten und einigen interessanten Dioramen, in welchen die europäischen Tiere in der Natur dargestellt werden. Jeder von uns übernahm im Foyer einen Audioguide und konnte so selbst an jedem Punkt die Erklärungen zu den jeweiligen Tierarten abrufen. Die Ausstellung ist derart vielfältig, dass man sich stundenlang dort aufhalten kann.
Anschließend besuchten wir das Kloster Maria Laach. Jeder konnte sich umsehen, in der Bücherei oder in der Gärtnerei etwas erwerben, oder sich am Ufer des Sees frischen Wind um die Nase wehen lassen. Gegen 14 Uhr erreichten wir die Vulkanbrauerei, wo es echte Hausmacherspezialitäten zu Mittag gab. Dazu konnten wir uns von dem Genuss des selbstgebrauten Bieres überzeugen. Während der Führung durch die Brauerei probierten wir die unterschiedlichen Biere, die hier im Haus gebraut und selbst abgefüllt werden.
Die Rückfahrt führte uns am Nürburgring vorbei, wo wir an einigen Streckenabschnitten vorbeifuhren und die Rennfahrzeuge des 24 Stunden Rennens sehen konnten. Bei tollem Sommerwetter konnten es die 200.000 Zuschauer gut aushalten.
Um 18.30 Uhr waren wir zu Hause und konnten uns in Ruhe auf das Deutschlandspiel am Abend vorbereiten.

Weitere Fotos sehen Sie hier


Revierbesuch Forstbach bei Wildmeister Duderstaedt

Ferdi Ohlert vom 23.06.2014

Am 6.6.2014 besichtigten wir die drei zusammenhängenden Hochwildreviere in der Nähe von Laudert an der A 61.

Es war eine äußerst interessante Führung durch Herrn Duderstadt und wir waren uns nach diesem Besuch einig, dass wir das unbedingt mit noch mehr Leuten wiederholen müssen.

Man kann die Arbeit von Herrn Duderstaedt nicht hoch genug anerkennen, wie er mit dem Forstamt und den zuständigen Personen in Politik und Verwaltung zusammen arbeitet.

Die Jagd steht im Vordergrund und das ganze Konzept geht auf.

Lesen Sie hier zu den Bericht von Markus Assenmacher

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Landesjägertag 2014 in Köln

Ferdi Ohlert vom 13.05.2014

Am Samstag, den 10.05.2014 fand in Köln im Gürzenich unser diesjähriger Jägertag mit anschließender Jahreshauptversammlung statt. Wo es sonst im Karneval lustig zugeht, hagelte es Pfeifkonzerte. Minister Johannes Remmel war als Redner geladen und nahm zu Angriffen aus der Jägerschaft Stellung. Außer Allgemeinplätzen wurde nichts Konkretes geäußert, nur das ein verändertes Jagdrecht kommen wird. Also blieb es bei den bisherigen Vermutungen, die durch den Referentenentwurf demnächst umgesetzt werden müssen. Eine mir nicht näher bekannte Expertengruppe gibt die Marschrichtung vor. Was könnte auf uns zukommen: Es soll der Abschuss wildernder Katzen und Hunde verboten werden. Katzen sollen eingefangen, in Tierheimen untergebracht und kastriert werden. Die Jagdausbildung des Hundes auf die lebende Ente ist in der Schwebe. Die Schnepfe könnte aus der Liste jagdbarer Tierarten entnommen werden, dafür soll der Mink hinzukommen. Die Fallenjagd ist ein Reizthema. Die Jagd auf Rotwild soll früher beginnen, etwa zum 1.5., dafür aber früher aufhören und von der Fütterungszeit getrennt werden. Die Bockjagd könnte bis Ende des Jahres geöffnet werden. Die Kirrung könnte zeitlich begrenzt und auf einen halben Liter pro 100 ha begrenzt werden. Es sind wie gesagt noch Vermutungen, da die Gespräche nicht abschließend geführt wurden und noch Zeit bis nächstes Jahr bleibt. Unser Vorsitzender Ralph Müller-Schallenberg steht im direkten Kontakt zu Minister Remmel und wird sein Möglichstes tun, um eine eklatante Einschränkung unseres Jagdrechtes zu verhindern. In der JHV wurde die Beitragserhöhung von 70 auf 90 € ab 2016 beschlossen.

Zum Rückgang der Niederwildarten in der Feldflur bemühen sich die Wissenschaftler Gründe auf dem Krankheitssektor zu finden. Man sollte die Augen nicht davor verschließen, dass die Art und Weise der modernen Landwirtschaft dafür meines Erachtens verantwortlich ist. Völlige Überdüngung der Flächen, zu häufiges Befahren mit den breiten Reifen und Spritzen der Flächen löscht alles Leben aus. Eine Flucht des Jungwildes wird durch die Geschwindigkeit der Fahrzeuge erschwert bzw. unmöglich gemacht. Vogelarten verschwinden zusehends, Junghasen, Fasane finden den Tod unter der „Giftdusche“, Kitze, Kälber und Wildschweine verschwinden im Mähwerk, Maishecksler oder Silagewagen. Warum nach Krankheiten forschen, wo die Ursachen doch klar auf der Hand liegen.

Hegeringschiessen am 12.4.2014 in Bad Neuenahr

Ferdi Ohlert vom 12.04.2014

Heute ging es echt zur Sache. 19 Teilnehmer fanden sich bei tollem Wetter auf der Bengener Heide ein, um sich in den Disziplinen Kugel, 100 Rehbock, Überläufer freihändig, liegend auf den Fuchs und 50 m auf den laufenden Keiler zu messen. Die zweite Gruppe begann auf dem Schrotstand, wo 15 Tauben Trap und 25 Tauben Compaq Parcours geschossen wurden.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Hegeringleiter Ferdi Ohlert ging es los.

Bei der Kugel siegte Rüdiger Zielke mit überragenden 195 Ringen von 200 möglichen und beim Schrot war Erich Scholl mit 121 von 150 möglichen Punkten ganz vorne.

Erich errang den Gesamtsieg mit 314 Punkten vor unserem Newcomer Tim Scheren mit 300 Punkten. Christoph Bähr wurde dritter mit 298 und Dieter Kessels Vierter.

Gäste waren herzlich willkommen und hier setzte sich Harry Ley vor Robert Jung durch.

Sandra Jung konnte einige Männer hinter sich lassen und belegte den 14. Gesamtplatz.

Am meisten Spaß hatten die Schützen beim Parcoursschießen mit der Schrotflinte. Hierbei kommt es zu jagdähnlichen Situationen, weil die Wurfautomaten aus allen Richtungen Tontauben werfen können. Dabei gilt es das richtige Vorhaltemaß zu finden, was eine echte Herausforderung darstellte.

Die Siegerehrung fand wie immer mit einer leckeren Erbsensuppe und ein paar kühlen Getränken im Standlokal statt.

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Die schleichende Abschaffung der Jagd

Ferdi Ohlert vom 09.04.2014

Novellierung der Jagdgesetze in den Ländern

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Jahreshauptversammlung vom 5.4. in Mutscheid

Ferdi Ohlert vom 06.04.2014

Voller Erfolg vor traumhafter Kulisse

In einem würdigen Rahmen hielten wir in diesem Jahr unsere Versammlung ab. Etwa 30 Hirsche der Klasse I und II, ca. 15 Muffelwidder und 150 Bockgehörne zierten die Ausstellungswände. Es war wie in früheren Zeiten, als die Geweih- und Gehörnschau zusammen in den Hegeringen abgehalten wurden.
Frau Heiders, Herr Bannert und Herr Weiz, von der UJB, führten in diesem Jahr die Hegeschau der Rotwildbewirtschaftungsbezirke Flamersheimer Wald und Rur- Nordeifel in unserer JHV durch.
Vom Vorstand der Kreisjägerschaft waren Rudi Mießeler, Bodo Weranek und Johannes Klefisch erschienen. Rudi Mießeler hielt zur Begrüßung eine kurze Ansprache, würdigte diesen imposanten Anblick und wünschte unserer Versammlung einen guten Verlauf und allen Waidmännern viel Waidmannsheil.
Etwa 100 Jäger waren gekommen und ihre Augen glänzten nicht schlecht.
In der Versammlung wurden 50 kg Blumensamen, 100 Wildobstbäume kostenlos an Revierinhaber ausgegeben, um sie in unseren Revieren zu säen bzw. zu pflanzen.
Andere Themen waren, die afrikanische Schweinepest, die massive Gülleausbringung und Überdüngung mit Nitraten auf den Wiesen, deren Auswirkung auf unsere Landschaft und das Wild. Die goldene Hegemedaille fürs Rehwild ging an das Revier Mutscheid I von Jochen Ley für den ältesten Bock, die Silbermedaille erhielt das Revier Houverath I von Karl-Herrmann Scheffels, Bronze ging an Stefan Zavelberg für das Revier Arloffer Wald. Die Sondermedaille für eine außergewöhnlich starke und abnorm ausgeprägte Trophäe ging an Karl-Heinz Schorn vom Revier Mahlberg.
Die Besprechung der Rotwildhegeschau wurde vom Rotwildsachverständigen Horst Dürholt durchgeführt. Beim Rotwild war das Revier Steinbach von Baron Wolff von Buchholtz mit den stärksten Geweihen und Muffelwiddern vertreten. Weitere Spitzenhirsche brachten die Reviere Haniel und Robert Ley zur Ausstellung.
Im Revier Mahlberg wurden vier starke Zukunftshirsche verendet aufgefunden, durch Unfall oder Ähnliches ums Leben gekommen. Ein Hirsch verfing sich mit den Geweihstangen in einer Pferdezaunlitze und erdrosselte sich dabei selbst. Einen starken Hirsch im Rupperather Revier ereilte das gleiche Schicksal.
Schade um diese Zukunftshirsche.
Allen Erlegern wünsche ich hiermit ein kräftiges Waidmannsheil.
Das Bläsercorps rundete unsere Veranstaltung mit ihren musikalischen Darbietungen ab.
Von allen Seiten war nur positive Resonanz zu hören, was uns ermutigt so weiter zu machen.
Hier nochmal ein herzlicher Dank an alle, die zu dieser wirklich herausragenden Veranstaltung beigetragen haben.

Hier gibt es weitere Fotos der Versammlung

Naturschutz pur

Ferdi Ohlert vom 03.04.2014

Tipps für die Einsaat und Kosten:

Die Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH hat uns eine aktuelle Liste mit Tipps für die Frühjahrs- und Wintereinsaat an die Hand gegeben. Hier ist für jeden Bedarf etwas dabei.

Schauen Sie sich die beigefügte Broschüre im Anhang an, welche auch unter der Rubrik zu finden ist.

Raiffeisen Wildackermischung 2014

Alles ohne Spritzmittel

Ferdi Ohlert vom 03.04.2014

Ohne Bienen würde auf unserem Planeten nichts mehr wachsen. Unser Beitrag zum Naturschutz sind 50 Tüten mit je einem Kilogramm Blumensamen, die unsere Jäger im Hegering unter die übliche Wildeinsaat mischen und ausbringen. Dadurch bekommen wir Honig der weder Pestizide noch Insektizide beinhaltet. Auch hier gilt unser Dank der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel, die unsere Aktion mit diesem Blumensamen unterstützt. Zu bekommen ist diese Mischung kostenlos in unserer Jahreshauptversammlung am 5.4.14., 14.00 Uhr in Mutscheid, Gaststätte Prinz.


100 Bäume der Wildobstsorten Holzapfel und Felsenbirne werden ebenfalls kostenlos an interessierte Jäger gegeben, damit diese auf dem Gebiet des Hegeringes einen neuen Standort finden und den Insekten, Vögeln als Futterquelle bzw. Nisthilfen für viele Jahre dienen können.

Rehwildstrecke 2013/14

Ferdi Ohlert vom 28.03.2014

Für alle, die den Abschussplan 2013/14 noch nicht ausgefüllt haben, hier findet ihr das Formular zum Ausdrucken:

Formular Rehwildstrecke 2013/14

Ansonsten ist es auch unter der Rubrik 'Formulare' zu finden.



Busfahrt nach Bonn, Maria Laach und Mendig am Sa., den 21.6., 08.30 Uhr

Ferdi Ohlert vom 23.03.2014

Abfahrt: Sa., den 21.6. , 08.30 Uhr, Parkplatz Sportplatz Hardtbrücke
Rückkehr: ca. 19.00 Uhr
Zuerst besuchen wir das Naturkundemuseum König in Bonn. Danach besichtigen wir die Abtei Maria Laach und deren Gärtnerei. Anschließend essen wir zu Mittag in der Vulkanbrauerei Mendig. Dort steigen diejenigen, die es sich zutrauen, die 153 Stufen hinab in den Felsenkeller. Später besichtigen wir die moderne Brauerei oder man genießt das schöne Wetter im Biergarten.
Essen und Getränke gehen auf eigene Rechnung. Hegeringmitglieder, deren Partner und Kinder zahlen 10 pro Person, Gäste 20 €

Anmeldung bis zum 5.4. in der JHV möglich, 37 Plätze sind zu vergeben.





Fahrt ins Revier Forstbach am Fr., den 6.6.2014, 08.00 Uhr

Ferdi Ohlert vom 23.03.2014

Wildmeister Hans-Joachim Duderstaedt stellt sein Pachtrevier Forstbach an der Mosel vor. Mit den eigenen PKW starten wir in Fahrgemeinschaft vom Wanderparkplatz an der Wasserscheide. Bis etwa 16.00 Uhr führt uns Herr Duderstaedt durch sein Revier und zeigt Wege auf zum tagaktiven Rot-, Muffel- und Schwarzwild. Hierbei wird besonders die Wald- Wildproblematik beleuchtet. Die Gesamtkosten von 400 € teilen sich durch alle Teilnehmer. Anmeldung in unserer JHV am 5.4.

Gülle

Ferdi Ohlert vom 23.03.2014

In den vergangenen Monaten ist das Thema Gülle in der Presse und Fernsehen sehr hoch gekocht. Die Wiesen um den Michelsberg wurden in unzumutbarem Maß mit Gärsubstraten und GÜLLE viermal im Jahr quasi ertränkt. 2009 fiel den Jägern auf, dass auf einer solchen Fläche pro Quadratmeter 64 tote Regenwürmer lagen. Alles Leben wurde vernichtet und die Ökologie empfindlich gestört. Zudem wurde Kompost aufgebracht, der mit geschreddertem Müll durchmischt war. Nach einigen Jahren der Wiederholung würde man nur noch Plastik sehen. Und wer entsorgt diesen Müll? Niemand. Der Grundeigentümer bleibt verlassen zurück. Auf einem Quadratmeter konnte man im Februar über 60 kleine Plastikpartikel aufsammeln. Vieh stirbt, wenn sich das Plastik im Pansen ansammelt. Es kann nicht verdaut werden. Der Forst- und Werksausschuss der Stadt Bad Münstereifel hat eine Arbeitsgruppe gebildet, die Lösungen erarbeiten wird. In Kürze ist das Aufbringen von Gärsubstraten auf städtischen Flächen verboten. Und in der Art müssen sich die Grundeigentümer auch gegenüber den Pächtern in einem schriftlichen Pachtvertrag absichern, damit sie später nicht mit vermüllten und hoch belasteten Flächen zurück bleiben. Es soll ein Musterpachtvertrag erarbeitet werden, der den Grundeigentümern eine Absicherung gegenüber den Pächtern gewährt.

Weitere Bilder


Wildkamera

Ferdi Ohlert vom 23.03.2014

In NRW gibt es derzeit kein richterliches Urteil, wonach der Einsatz der Wildkamera nach § 6 BDSG verboten ist. Vielmehr ist die Montage von Wildkameras dort erlaubt, wo ausschließlich der Jäger Betretungsrecht hat. Das sind die sogenannten jagdlichen Einrichtungen wie Kirrungen, Hochsitze, Jagdhütten. Fallen, Fütterungen usw. Die Kamera selbst stellt ebenfalls eine jagdliche Einrichtung dar. Der Grundeigentümer muss den Einsatz der Wildkamera sogar dulden, da er in seinen Eigentums- und Nutzungsrechten nicht eingeschränkt wird. Ein Pachtvertrag kann deswegen nicht gekündigt werden. Eine einseitige Pachtvertragsänderung durch den Verpächter ist rechtlich unwirksam. Diese Kamera darf nicht aufgehängt werden, das Erholungssuchende, Pilzsammler oder Wanderer im Wald oder auf Wegen aufgenommen werden können. Fotos von abgelichteten Personen sind sofort zu löschen, auch wenn sie sich an jagdlichen Einrichtungen verbotswidrig aufgehalten haben.

Nachruf - Heinz Schumacher verstarb am 20.09.2013

Ferdi Ohlert vom 22.03.2014

Über 50 Jahre war Heinz Mitglied in der Kreisjägerschaft und stets ein aktiver Jäger. Sowohl im Bläsercorps als auch als Schießobmann war er bis zu seinem Tod immer dabei. Viele jagdliche Anekdoten wusste er zu berichten und sein Wohnzimmer zeugte von einem jagdlich erfüllten Leben. Wir alle mochten seine ruhige überlegte Art und sein gesellschaftliches Engagement. Mit ihm haben wir einen Kameraden vom alten Schlag verloren.

Rotwildhegeschau Bezirke Flamersheimer Wald und Ruhr – Nordeifel am Sa., den 5.4.2014

Ferdi Ohlert vom 22.03.2014

Die Untere Jagdbehörde führt die diesjährige Rotwildhegeschau für die Bezirke Flamersheimer Wald und Rur-Nordeifel am Sa., den 5.4.2014, ab 14 Uhr in Bad Münstereifel-Mutscheid, Arandstr. 17, in der Gaststätte Prinz durch. Die Geweihe können vormittags zwischen 9.30 – 12 Uhr im Saal abgegeben werden. Die Hirsche der Klasse drei werden lediglich erfasst und sollen direkt wieder mitgenommen werden. Die Durchführung wird im Rahmen der JHV des Hegering Bad Münstereifel und gleichzeitiger Rehwildhegeschau stattfinden. Als Behördenleiter wird Herr Landrat Rosenke anwesend sein, sowie ein Vertreter der Wildforschungsstelle, sowie einige Bürgermeister. Wir freuen uns, die UJB des Kreises Euskirchen unterstützen zu können.

Jagdshop Robert Ley

Ferdi Ohlert vom 22.03.2014

Liebe Hegeringmitglieder und Gäste unserer Homepage. Besuchen Sie die Verkaufsräume der Fa. Robert Ley in Euskirchen auf der Roitzheimer Straße. Hier finden Sie alles was Ihr Herz an Bekleidung begehrt. Insbesondere uns Jäger interessieren die hochwertigen Artikel, die Sie dort im Jagdshop finden. Sie können den Shop auch online unter der Web-Adresse: www.robert-ley-jagdshop.de besuchen. Als Hegeringmitglied kommen Sie zudem in den Genuss von 20 % Preisnachlass.

Körperlicher Nachweis beim Rotwild

Ferdi Ohlert vom 06.03.2014

Seit Anfang Oktober wird im Kreis Euskirchen der körperliche Nachweis durchgeführt. Hierzu wurde beim erlegten weiblichen Rotwild und der Hirschkälber der linke Unterkieferast ausgelöst. Eine transparente Haushaltstüte wurde mit einem permanenten Stift mit den Daten: Revier, Pächter, Datum und Altersangabe beschrieben. Der Kiefer wurde hinein gegeben und die Tüte verschlossen. Als Anhänger dienten von der UJB vorgegebene Zettel, die ebenfalls diese Daten enthielten. Anschließend wurden die Kiefer bei den gemeldeten Vertrauenspersonen in die dort bereit gestellte rote Tonne geworfen. Eine Auswertung durch die Wildforschungsstelle und die Art der Durchführung stehen noch nicht genau fest. Insgesamt wurden im Zeitraum Oktober bis Ende Januar im Hegering Bad Münstereifel, bestehend aus 44 Revieren, 146 Kiefer abgegeben.

Kreisweite Fuchsbejagung vom 12.2.2014

Ferdi Ohlert vom 06.03.2014

Auf dem Gelände des Hochwildparks Rheinland in Kommern waren. Die Jäger des Kreises zu Gast, um die Fuchsstrecke des Wochenendes zu legen. 20 Rotröcke wurden von den Jägern erlegt. In diesem Jahr lag kein Schnee, wodurch die Sichtverhältnisse nicht optimal waren und bei Regen läuft der Fuchs naturgemäß nicht gerne.




Rudi Mießeler begrüßßte alle Jäger und wies nochmals auf die wichtige Funktion des Jägers im Zusammenhang mit der Seuchenbekämpfung und Arterhaltung von immer seltener werdenden Tierarten hin. Die gesamte Fuchsstrecke wurde vom Kreisveterinäramt, vertreten durch Herrn Walter Wolff, übernommen und dem Staatlichen Veterinäramt in Krefeld zugeleitet. Die Tiere werden auf Fuchsbandwurm, Tollwut und andere übertragbare Risikofaktoren untersucht. Nach dem Verblasen der Strecke gab es im Restaurant eine Erbsensuppe.

















Erhöhung des Mitgliedsbeitrages um 20 €

Ferdi Ohlert vom 06.03.2014


Der LJV wird bei der kommenden JHV eine Erhöhung des Jahresbeitrages um 20 € beantragen,
da das zuständige Ministerium die Unterstützung in erheblichem Umfang zurückfahren
wird.
3,6 Millionen Euro zahlen die Jäger jährlich zu der Jagdscheingebühr, um die
Wildforschungsstelle und andere Dinge zu finanzieren. Aus dieser ehemaligen Stiftung
mittlerweile ein Teil des Landesbetriebes Wald und Holz NRW und somit gleichzeitig der
Verantwortung der Jägerschaft entzogen.
Lesen Sie hierzu im Anhang die Ausführungen unseres Präsidenten Ralph Müller-Schallenberg.


Hegeringschießen am Samstag , den 12. April in Bad Neuenahr, ab 8.30 Uhr

Ferdi Ohlert vom 24.02.2014

Wie jedes Jahr führen wir auch dieses Jahr unser Hegeringschießen auf der Bengener Heide in Bad Neuenahr durch. Wir treffen uns auf dem Kugelstand um 8.30 Uhr.
Dort schießen wir jeweils 5 Schuss angestrichen auf die Bockscheibe, freihändig auf den Überläufer und liegend auf den Fuchs und fünf auf den laufenden Keiler.
Anschließend sind wir auf dem Skeetstand II, wo wir 15 Tauben Trap und 25 Tauben Parcours schießen. Es wird bestimmt ein sehr interessanter Wettbewerb. Gäste sind wie immer willkommen.
Sechs Pokale stehen für die Sieger bereit, die anschließend in der Gaststätte bei einer Erbsensuppe vergeben werden.










Jahreshauptversammlung des Hegering Bad Münstereifel

Ferdi Ohlert vom 24.02.2014



Am Samstag, den 5. April findet im Rahmen der Jahreshauptversammlung auch wie gewohnt die Gehörnschau statt.
Der Trophäen können am Vormittag zwischen 10 und 12 Uhr in der Gaststätte Prinz abgegeben werden
und ab 14 Uhr beginnt die Versammlung mit Besprechung der Gehörne.
Es werden wieder vier Medaillen für besondere Hegeerfolge vergeben.



Ferdi Ohlert vom 24.07.2013